Warum Social Media wie Rauchen ist und wie du rauskommst

10. April 2026, mit Joël Kaczmarek


🧠 Joëls Learnings

  1. Vergleich von Social Media mit Suchtverhalten: Henriette Hochstein-Frädrich zieht Parallelen zwischen der Nutzung von Social Media und dem Rauchen. Sie argumentiert, dass Social Media so gestaltet ist, dass es süchtig macht, ähnlich wie Zigaretten. Dies geschieht durch die ständige Ausschüttung von Dopamin im Gehirn, was zu einem immerwährenden Bedürfnis nach mehr führt.

  2. Negative Auswirkungen auf psychische und physische Gesundheit: Die Nutzung von Social Media kann sowohl die psychische als auch die physische Gesundheit beeinträchtigen. Psychisch führt es zu einem ständigen Vergleich mit anderen und einem Gefühl der Unzulänglichkeit. Physisch wird durch den ständigen Stress, den Social Media verursacht, das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, was langfristig gesundheitsschädlich sein kann.

  3. Reichweite vs. Relevanz: Ein zentrales Argument von Henriette ist, dass Reichweite oft mit Relevanz verwechselt wird. Viele Inhalte auf Social Media sind irrelevant, und die Anzahl der Follower oder Likes sagt nichts über die tatsächliche Bedeutung oder den Wert eines Inhalts aus.

  4. Alternative Wege zur Sichtbarkeit und Erfolg: Trotz des Verzichts auf Social Media berichtet Henriette von gesteigerter Produktivität und Zufriedenheit. Sie betont, dass es alternative Wege gibt, um beruflich erfolgreich zu sein, wie zum Beispiel durch persönliche Empfehlungen, qualitativ hochwertige Inhalte und direkte Kommunikation.

  5. Gewinn durch den Verzicht auf Social Media: Der Verzicht auf Social Media kann zu mehr innerer Ruhe, besserem Fokus, erhöhter Produktivität und authentischeren zwischenmenschlichen Beziehungen führen. Henriette beschreibt, dass sie seit ihrem Ausstieg aus Social Media nie produktiver und zufriedener war und dass sie dadurch mehr Zeit und Energie für ihre eigentliche Arbeit hat.